Zusatzstoffe in Lebensmitteln

Immer mehr Lebensmittel enthalten Zusatzstoffe die sich schädlich auf den menschlichen Organismus auswirken. Wie schädlich sind diese Gifte aus dem Supermarkt? Welche Arten von Lebensmittel Gift gibt es? Welche Nebenwirkungen entstehen durch den Verzehr von Fertigprodukten und den darin enthaltenen Lebensmittelgiften? Die geläufigsten und meist verwendeten Lebensmittel Gifte sind Glutamat (E621), Aspartam (E951), Fluorid, Acrylamid, Natriumnitrit (E249; E250; E251; E252) und Farbstoffe (z.B. E102, E123, E129, E180). Aber auch in Kräutertees und unreifen Obst und Gemüse können sich giftige Stoffe befinden. Also Augen auf beim Kauf und Konsum von Lebensmitteln.


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Gesundheitsschädliches Bisphenol A (BPA) in Kassenzetteln

Bisphenol A krebserregend
Kassenbon - Bisphenol
Bereits seit vielen Jahren warnen Umweltverbände vor der giftigen Chemikalie Bisphenol A. Viele Verbraucher sind sich der Gefahr die von diesem Hormongift ausgeht jedoch gar nicht bewusst. Nicht nur in Plastikverpackungen oder beschichteten Konservendosen befindet sich der gesundheitsschädliche Stoff, sondern auch in Kassenzetteln, die bei nahezu jedem Einkauf anfallen. Das Thermopapier, aus dem die meisten Kassenzettel (auch Tickets) bestehen, enthält das Hormongift Bispenol A (BPA) oder Bisphenol S (BPS) und kann ernsthafte Gefahren für die Gesundheit darstellen. Beim Erhitzen in der Kasse oder im Ticketautomaten wird lediglich ein Teil der giftigen Chemikalien verbraucht, der Rest verbleibt in ungebundener Form auf der Papieroberfläche. Oft spielen gerade Kinder mit Kassenzetteln und stecken sich diese sogar in den Mund. Die Hormongifte können so in den Organismus gelangen und gesundheitliche Schäden hervorrufen. 



Krebserregendes Hormongift

Das Krebserregende BPA wird laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in erster Linie über die Nahrung und den Hautkontakt mit Thermopapier (Kassenzettel, Tickets etc.) aufgenommen. Die giftige Chemikalie gilt als Mitauslöser von hormonell bedingten Krebsarten (Brust-, Hoden- oder Prostatakrebs) sowie für die Fehlbildungen von Geschlechtsorganen, Übergewicht und Diabetes Typ 2.


Große Gefahr für Schwangere und Kleinkinder

Der Umweltverband BUND warnt vor allem Schwangere, die an ihrem Arbeitsplatz mit Kassenzetteln oder anderen mit Bisphenol belasteten Schriftstücken in Verbindung kommen, vor inakzeptablen Risiken. Laut einer niederländischen Studie von 2016 kann Bispenol das Immunsystem und Ungeborenen im Mutterleib und von Kleinkindern angreifen. Die Folge können Lebensmittelallergien, die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten sowie Lernstörungen bei Kindern sein. Die EU stufte Bisphenol A als „besonders besorgniserregend“ ein und verbietet ab 2020 die Verwendung der Chemikalie (BPA) in Kassenzetteln. Einige Hersteller verwenden nun der Stoff Bisphenol S (BPS). Dieser steht allerdings in Verdacht ähnliche schädliche Wirkungen zu haben wie Bisphenol A (BPA). Bei fast 90 % der Bevölkerung in Industriestaaten ist BPA im Blut und Urin nachweisbar.


BUND Studie: 14 von 16 Kassenzetteln belastet

Der Umweltverband BUND führte in 2016 eine Studie mit besorgniserregendem Ergebnis durch. In 14 von 16 Stichproben wurden die giftigen Substanzen Bisphenol A oder Bisphenol S nachgewiesen. Die höchsten Werte wurden gemäß BUND Studie bei Kassenbons von Shell- und Aral-Tankstellen, der Drogeriekette Rossmann und bei Eintrittskarten der Kinogruppe Cinestar gemessen. 



Tipps um die BPA / BPS Belastung gering zu halten


  • Vermeiden Sie plastikverpackte Lebensmittel oder Konserven
  • Füllen Sie kein heißes Wasser in Plastikgefäße oder stellen Plastikgefäße in die Mikrowelle
  • Nehmen Sie Kassenbons nur so kurz wie möglich in die Hand
  • Waschen Sie sich nach dem Kontakt mit Kassenbons die Hände

Quelle:
https://www.bund.net/chemie/hormonelle-schadstoffe/bisphenol-a/thermopapier/

  
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