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Krebserregendes Glyphosat - Zulassung für weitere 5 Jahre

Glyphosat Herbizid Unkrautvernichtung gesundheitsschädlich
Pestizide (Quelle: Pixabay)
Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat bekommt für weitere 5 Jahre eine Zulassung in Europa. Aus meiner Sicht ist dies ein absoluter Skandal, da Glyphosat in Verdacht steht, Krebs und weitere Krankheiten auszulösen. Viele Wissenschaftler und Verbände sind der Überzeugung, dass der Unkrautvernichter sehr gefährlich ist und unter anderem auch für das Bienensterben verantwortlich sei. Von den 28 EU Ländern, stimmten 18 Länder für eine weitere Zulassung. Allen Voran Deutschland. Das CSU geführte Landwirtschaftsministerium stimmte für eine weitere Verlängerung von Glyphosat. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sah in der Zustimmung zur Verlängerung des Unkrautvernichters einen Vertrauensbruch. Frau Hendricks kritisierte die Entscheidung und stellte klar, dass sie mit der weiteren Zulassung des Pestizids nicht einverstanden sei und daher eine Enthaltung Deutschlands die richtige Entscheidung gewesen wäre. Wer an "Vertrauensbildung zwischen Gesprächspartnern interessiert" sei, könne sich so nicht verhalten erklärte Barbara Hendricks (SPD).



Was ist Glyphosat?


Glyphosat ist ein Herbizid, das unter dem Markennamen „Roundup'“bekannt wurde. Der Unkrautvernichter ist mittlerweile auch in einer Vielzahl von anderen Produkten, Rezepturen und Marken auf dem Markt.

Das Herbizid wird im Allgemeinen in Sprühanwendungen gegen Unkraut verwendet. Um die Ackerflächen frei von Unkraut zu halten, kann auch direkt auf den Boden gesprüht werden, bevor mit dem Einpflanzen von Obst und Gemüsepflanzen etc. begonnen wird. Der Wirkstoff wird seit 40 Jahren auf Feldern eingesetzt. Er ist Kernbestandteil des US-Konzerns Monsanto.


Glyphosat - Krebs, Parkinson, Alzheimer


Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation hat den Unkrautvernichter Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" eingestuft. Des Weiteren gibt es noch andere Krankheiten, die mit dem Herbizid in Verbindung gebracht werden. Zum Beispiel Parkinson und Alzheimer. Finnische Wissenschaftler fanden heraus, dass Glyphosat schwere Augenschädigungen hervorruft und giftig für Lebewesen im Wasser ist. In den Niederlanden und Frankreich sind glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel für den Privatgebrauch verboten. Für die kommerzielle Landwirtschaft sollte es aus meiner Sicht ebenfalls Verbote für Glyphosate geben – zum Schutz von Biene, Mensch und Natur.




Quellen

http://www.deutschlandfunkkultur.de
http://www.zeit.de
http://www.spiegel.de
www.mellifera.de


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