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Uran im Trinkwasser

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Uran im Trinkwasser ist nicht aufgrund seiner relativ geringen Strahlung für den Menschen gefährlich, sondern wegen seiner Giftigkeit. Das toxische Schwermetall kann bei Einnahme höherer Dosen über einen längeren Zeitraum, gravierende gesundheitliche Störungen hervorrufen. Da vor allem die Niere sehr empfindlich auf Uran reagiert, kann die Folge Nierenkrebs oder Nierenversagen sein. Vor allem Säuglinge, Kleinkinder und werdende Mütter sind besonders stark den Gesundheitsrisiken, durch eine erhöhte Uran Aufnahme, ausgesetzt. Da Säuglinge und Kleinkinder im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht mehr Flüssigkeit (also auch mehr Uran) zu sich nehmen als Erwachsene, ist die Belastung für den Organismus dreimal so hoch. Das Schwermetall Uran belastet Trink- und Mineralwasser teilweise so stark, dass gesundheitliche Risiken nicht ausgeschlossen sind.





Wie gelangt Uran ins Trinkwasser?


Das Schwermetall Uran, gerät vor allem durch mineralische Phosphatdünger, die laut Umweltbundesamt Konzentrationen von bis zu 700 Gramm Uran pro Tonne Phosphat beinhalten, auf die Äcker und somit auch in unser Grundwasser. Zwischen 1951 und 2005 sind über die Phosphat-Düngung auf deutschen Äckern insgesamt 10.000 bis 13.000 Tonnen Uran ausgebracht worden. Da es bis zu 50 Jahre lang dauern kann, bis Uran oder andere Schwermetalle den Weg über die Böden bis ins Grundwasser erreicht haben , treten erst seit der Jahrtausendwende erhebliche Probleme mit der Uranbelastung unseres Trinkwassers auf. 


 
Grenzwerte der Uran Belastung

Für Mineralwasser gibt es bisher keine allgemein gültigen Uran Grenzwerte. Lediglich Wasser, das mit dem Hinweis „geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ beworben wird, darf nicht mehr als zwei Mikrogramm Uran pro Liter enthalten. Für Trinkwasser gilt seit dem 1. November 2011 Uran Grenzwerte von 10 Mikrogramm Uran pro Liter. Dieser ist jedoch so hoch angesetzt, dass zwar Erwachsene, nicht aber Säuglinge und Kleinkinder ausreichend geschützt werden. 

Übersicht: Uran in Mineralwasser






Reines Wasser durch Umkehrosmose

Bei der Umkehrosmose wird Leitungswasser von seinen gesundheitsschädlichen Bestandteilen (z.B. Blei, Uran, Barium, Chrom, Quecksilber, Natrium, Cadmium, Fluor, Nitrit, Nitrat, Selen, radioaktive Stoffe, Pestizide und Medikamentenrückstände) befreit. Das Leitungswasser wird hierbei durch ein ultrafeines Membran gedrückt wobei die unerwünschten Stoffe aufgrund ihrer molekularen Größe nicht durch das Membran hindurch und somit nicht auf die Reinwasserseite gelangen können. Mittels dieser Methode können 99 % der schädlichen Bestandteile rausgefiltert werden.

Die Umkehrosmose ist mit einer extrem feinen Filtration vergleichbar und wird daher auch als Nanofiltration bezeichnet.

Umkehrosmoseanlage 


Medizinskandal Übersäuerung
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Quelle:

Foodwatch 
sueddeutsche.de
Pixabay

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